Texte zur Arbeit
 
   

"Ilse Winckler liest Stadt-Architekturen wie Bilder. Die Beziehung von Architektur zum Raum, das Aufeinanderstoßen von menschlichen Räumen und Weltenraum fügt sich zu Raum-in- Raum-Situationen. Solche Stadt-Architektur-Bilder reflektieren Welterfahrung. (...)"

Silke Feldhoff im Katalog "Ilse Winckler – Stadtlandschaften"

     
   

"Ihre Liniengefüge pulsieren, sie vibrieren, scheinen zu atmen. Ihr Rhythmus von Verdichtung und Weite läßt ebenso an Strukturen urbaner Räume denken wie an abstrakte Schraffuren, mentale Karten, Energieströme... Sie öffnet ein weites Feld, einen tiefen Raum für Reflexionen, Projektionen, Experimente und Dialog.

Arno Neumann fand dafür die schöne Formulierung, Ilse Winckler lasse mit ihren Denkraum-Arbeiten "Weltenbilder" entstehen. (...)"

Silke Feldhoff im Kalatog zu "Der Geschmack von Wolken" (Seite 9)

     
   

"In Wincklers Collagen aus Stickvorlagen ist ansatzweise Figürliches zu erkennen, das auch im Liniengewirr der Schnittmusterbögen entfernt als Horizont ihrer Funktion mitgedacht werden kann. Das Sehen wird hier ins Lesen hineingezogen. Die Patina des Vergilbten, die Tendenz zu Zerfall oder Unauflösbarkeit von Mustern und Geflechten reizt die Entzifferungslust des Leser-Auges. ... "

Christine Hoffmann, Auszug aus der Rede zur Ausstellungseröffnung von R (30cm)²,
enthalten in "ILSE WINCKLER Collage, Malerei, Installation"